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24.11.2008 Pressemitteilung Muse-O wählt einen neuen Vorsitzenden Seit seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung Ende November hat der Museumsverein Stuttgart-Ost, Muse-O, einen neuen Vorsitzenden. Peter Metzler, Bezirksbeirat, HGV-Vorsitzender und langjähriges, engagiertes Muse-O-Vorstandsmitglied, wurde einstimmig gewählt. Der ehemalige Vorsitzende, Roland Döbele, dessen Verdienste um das Alte Schulhaus in Gablenberg von allen Anwesenden gewürdigt wurden, musste im Sommer aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegen. Er hatte einen Schlaganfall erlitten. Einstimmig wiedergewählt wurden auch der zweite Vorsitzende, der Historiker und Journalist Ulrich Gohl, sowie alle Beisitzer. Der Verein kann auf eine erfolgreiche Ausstellungszeit zurückblicken und wird auch im kommenden Jahr mit Ausstellungen und Veranstaltungen im Alten Schulhaus zur kulturellen Vielfalt im Stadtteil beitragen. Mit dem neuen Wirt Ralph Giese hat eine gute Zusammenarbeit zwischen Verein und Café-Pächter begonnen. ![]() Unser Foto zeigt den Muse-O-Vorstand (von links): Frank Hintrager, Walter Böhm, Schriftführerin Barbara Bertz, Egmont Burkhardt, erster Vorsitzender Peter Metzler, Kassiererin Lisa Reschke, zweiter Vorsitzender Ulrich Gohl, Heide Drüsedau und Susanne Seitter. (Foto: sus ) 21.11.2008 Terminankündigung Adventslesung im Muse-O Im Rahmen der Adventskalender-Ausstellung im Muse-O in Gablenberg, Gablenberger Hauptstraße 130, findet am Sonntag, dem 30. November unter dem Titel "Freuet Euch!" um 17 Uhr eine Adventslesung mit Musik statt. Wer einen vergnüglichen Nachmittag in der beginnenden Vorweihnachtszeit erleben will, ist im Alten Schulhaus richtig: die Texte, die von Gerhard Morgenstern und Hannes Eimert gelesen werden, sind besinnlich, aber auch teilweise satirisch und beschäftigen sich auch mit den eher unvernünftigen Dingen, die das Fest der Liebe so mit sich bringt. ![]() Gerhard Morgenstern / Hannes Eimert (Foto: privat) Gastgeber ist der Kulturtreff Stuttgart-Ost in Kooperation mit dem Museumsverein. Der Eintritt beträgt sechs Euro. zur Karten-Reservierung 20.11.2008 Terminankündigung Jahreshauptversammlung Die Jahreshauptversammlung 2008 des Museumsvereins Stuttgart-Ost e.V. findet am Freitag, 21.1.2008 um 18.00 Uhr im Raum 1 im Alten Schulhaus Gablenberg statt. 20.11.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung Bucay-Lesung im MUSE-O Der neue Pächter des Café MUSE-O präsentiert seine erste eigene Veranstaltung im Alten Gablenberger Schulhaus: eine Lesung mit den Schauspielerinnen Sarah Gros und Ronja Wiefel. Der Eintritt am Freitag, dem 21. November ist frei. Die beiden Darstellerinnen lesen aus dem Bestseller des 1949 geborenen argentinischen Arztes und Dichters Jorge Bucay "Komm, ich erzähl dir eine Geschichte". Dort heißt es unter anderem: "Das Leben ist eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Und schwierige Sachen erklärt man am besten mit Geschichten." An jenem Tag hält MUSE-O, ebenfalls im Raum 1, ab 18 Uhr seine Jahreshauptversammlung ab. Die Mitglieder können also gleich da bleiben und nach der "Arbeit" der Sitzung das "Vergnügen" der Lesung genießen. "Komm, ich erzähl dir eine Geschichte". Lesung aus den Texten von Jorge Bucay mit Sarah Gros und Ronja Wiefel. Freitag, 21. November 2008, ca. 20.30 Uhr (nach der Jahreshauptversammlung von MUSE-O) MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart Eintritt frei 20.11.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung "Just Friends" spielen im MUSE-O Wenn sich die beiden Vollblutmusiker Rössle am Saxofon und Webel am Klavier zusammentun, dann nennen sie sich "Just Friends". Am 7. Dezember 2008 um 19.30 Uhr bringen die "Freunde" in der neuen, sonntäglichen MUSE-O-Konzertreihe "Momente der Musik" Jazzklassiker und weniger bekannte Stücke dieses Genres zu Gehör. Das besondere Bonbon: Der Eintritt ist frei. Klaus Webel ist gebürtig aus Rastatt/Baden. Er studierte Musik in Karlsruhe und Stuttgart. Seine Konzerttätigkeit bewegt sich zwischen internationalen Jazzclubs, etablierten Kabarett- und Kleinkunstbühnen mit der Sängerin Annette Postel und großen Konzerthäusern als Solist der Stuttgarter Philharmoniker und des Tübinger Universi-tätsorchesters. Er wirkte bei zahlreichen CD-Produktionen sowie bei Radio- und Fernsehsendungen des Bayrischen Rundfunks, des Saarländischen Rundfunks und des SWR, wo er einen Kompositionsauftrag für das SWR 2-Kulturforum erhielt. 2003 wurde er mit der Gruppe "Playstation" als Dozent für Jazzklavier nach Samara/Russland eingeladen. Seine Gruppe "Loungekombinat" ist Preisträger der Kunststiftung Baden-Württemberg 2004. ![]() Klaus Webel Ekkehard Rössle aus Stuttgart studierte an der hiesigen Musikhochschule bei Prof. Bernd Konrad. Er ist Jazzpreis-träger 1994 des Landes Baden-Württemberg. Derzeit hat er einen Lehrauftrag für Saxofon an der Stuttgarter Musikhochschule. Er arbeitet erfolgreich mit verschiedenen Besetzungen, etwa dem Ekkehard Rössle Quartett, dem Hans Kollers Saxofon-Septett, Südpool, Richie Beirach, Sweet Emma und anderen. Er ist auf zahlreichen Tonträgern vertreten und gehört zu den gefragtesten Saxofonisten Süddeutschlands. ![]() Ekkehard Rössle Just Friends. Standards & more. Mit Ekkehard Rössle (Saxofon) und Klaus Webel (Klavier). Ein Konzert aus der Reihe "Momente der Musik im MUSE-O". Sonntag, 7. Dezember 2008, 19.30 Uhr MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart Eintritt frei 20.11.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung Drei Jahre Montags-Musik im MUSE-O Mit einem ganz besonderen, festlichen Liederabend wird dieses kleine Jubiläum gefeiert, und zwar am 26. Januar 2009 um 19.30 Uhr. Im Dezember 2005 fand im MUSE-O erstmals ein klassisches Konzert statt. Es fand so guten Anklang, dass sich Felix Romankiewicz und der MUSE-O-Vorstand entschlossen, ab Januar 2006 eine Konzertreihe zu beginnen. Ihr Name: "Montags-Musik im MUSE-O". Anfangs waren sich die Verantwortlichen unsicher, ob auf Dauer genügend Besucher kommen würden; die Bedenken sind inzwischen zerstreut. Es hat sich nach bislang insgesamt 15 Konzerten ein interessiertes Stammpublikum gebildet, welches das abwechslungsreiche und in hoher Qualität dargebotene Programm zu schätzen weiß. ![]() Felix Romankiewicz Am Jubiläumskonzert sind gleich drei in Gablenberg ansässige Künstler beteiligt: der Komponist und Dirigent Francis Rainey, der unter anderem die Musik zu "Adrenalin" für die laufende Produktion "High Five" des Tanzensemble "Gauthier Dance" im Theaterhaus Stuttgart geschrieben hat; von ihm werden die humorvollen "Seven English Nursery Rhymes" uraufgeführt. ![]() Dazu kommt die Sopranistin Sarah Wegener, die bereits bei zahlreichen Konzerten und Opernproduktionen im In- und Ausland mitgewirkt hat und 2007 beim internationalen Max-Reger-Wettbewerb den ersten Preis gewann. ![]() Sarah Wegener Schließlich mit dabei: der ebenfalls international erfahrene Pianist und künstlerische Leiter der Konzertreihe Felix Romankiewicz, den die Freunde der Montags-Musik von vielen Konzerten her bestens kennen. Außer Raineys Liedern wird ein breit gefächertes Programm aus dem englischsprachigen Raum zu hören sein - mal romantisch, mal jazzig - unter anderem von Frederick Delius und Leonard Bernstein. Und im Anschluss an das Konzert sind alle Besucher zu einem kleinen Empfang eingeladen! Festlicher Liederabend. Mit Francis Rainey, Sarah Wegener und Felix Roman-kiewicz. Montag, 26. Januar 2009, 19.30 Uhr Neu angesetzt für 16.02.2009, 19.30 Uhr! MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart Eintritt € 8,-, ermäßigt € 6,- zur Karten-Reservierung 20.11.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung "175 Jahre Brahms" im MUSE-O Vor 175 Jahren wurde Johannes Brahms geboren. Aus diesem Anlass präsentiert das Duo Amedeux in der neuen MUSE-O-Reihe "Momente der Musik" ein Konzert mit Sonaten dieses Komponisten für Violine und Klavier, und zwar am Sonntag, dem 21. Dezember 2008 um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist wieder frei. Den runden Geburtstag des Komponisten nahm die Geigerin Claudia Riedl zum Anlass, für ihre Reihe "Momente der Musik" ein Sonatenprogramm zusammenzustellen. Mit von der Partie ist der Pianist Andreas Dürr; zusammen bilden sie das Duo Amedeux. ![]() Duo Amedeux Claudia Riedl stammt aus dem siebenbürgischen Klausenburg, wo sie schon früh Violinunterricht erhielt und erste Konzerte als Solistin mit Orchester gab. Sie studierte Musik an der Staatlichen Hochschule für Musik Stuttgart. Sie kann auf langjährige Erfahrungen sowohl als Solistin und Kammermusikerin als auch als Orches-termusikerin und Pädagogin zurückblicken. Zudem ist sie bei Studioproduktionen in den Bereichen Klassik, Jazz und Pop im Einsatz. Der aus Esslingen gebürtige Pianist Andreas Dürr begann seine musikalische Karriere mit 14 Jahren. Viele Auftritte in ganz Deutschland, Konzerttourneen im Ausland und internationale Wettbewerbe begleiten ihn seither. Er studierte Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik Stuttgart, wo er 1988 Dozent für Klavier wurde. Dürr ist Mitglied zahlreicher Wettbewerbsjurys. 175 Jahre Brahms. Sonaten für Violine und Klavier. Mit dem Duo Amedeux (Claudia Riedl, Violine, und Andreas Dürr, Klavier). Ein Konzert aus der Reihe "Momente der Musik im MUSE-O". Sonntag, 21. Dezember 2008, 19.30 Uhr MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart Eintritt frei 12.11.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung Udo Oskar Rabsch liest im MUSE-O Ganz selten nur tritt der Stuttgarter Schriftsteller und Arzt Udo Oskar Rabsch öffentlich auf, um aus seinen Werken zu lesen, sie den geneigten Leserinnen und Lesern persönlich vorzustellen. Am 12. Dezember bietet MUSE-O die rare Gelegenheit, den Dichter zu hören und zu sehen. Das ist um so erfreulicher, als Rabsch zu den wenigen Schriftstellern gehört, die ihre Arbeiten auch vor Publikum packend präsentieren können (die meisten Literaten lesen leider lausig). An diesem Abend wird der Dichterarzt, der seine Praxis in der Gaisburger Abelsbergstraße führt, vor allem seinen neuen Roman "Maria vom Schnee" vorstellen. Der spielt Mitte der 1950er-Jahre in einem Dorf auf der Schwäbischen Alb. Eine Frau ist verschwunden, die Kellnerin aus dem Saalbau. Alle Männer des Dorfes hatten ein Auge auf sie geworfen, auch der Junge, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird. Ein aufstrebender Kommissar beginnt zu ermitteln – und dringt tief in die Erinnerungen und Gefühle der Dörfler ein. Ein Krimi, ja, auch das, vor allem aber das Psychogramm einer Dorfgemeinschaft der Nachkriegszeit und das Porträt einer Landschaft. ![]() "Maria vom Schnee" ist der siebte Roman des 1944 im heute polnischen Praschnitz geborenen Autors. Daneben hat der 1971 in Tübingen promovierte Mediziner Essays und Theaterstücke geschrieben. Kritiker heben in ihren Besprechungen immer wieder die "Sprachmacht" des Autors hervor. So wundert es nicht, dass es Rabsch in diesem Jahr mit dem Manuskript von "Maria" bis ins Finale des renommierten Alfred-Döblin-Preises gebracht hat. Den Abend im MUSE-O gestaltet Rabsch zusammen mit Veronika Nadj und Susanne Raff. Die beiden singen und spielen Zigeunerlieder. Udo Oskar Rabsch liest aus seinem neuen Roman "Maria vom Schnee" Fr., 12. 12., 19.30 Uhr. Eintritt € 4,- MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart zur Karten-Reservierung 10.11.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung "Bass uff, wenn dr Noochtkrabb kummt!" Hohenlohisch-fränkische Mundart gibt es auch in diesem Jahr wieder im MUSE-O. Am 19. Dezember liest Otto Bauschert Gedichte des Ludwig-Uhland-Preisträgers Gottlob Haag. Otto Bauschert, der seit 20 Jahren im Stutgarter Osten lebt, ist den MUSE-O-Besuchern durch Lesungen in hohenlohischer Mundart schon bekannt. ![]() Gottlob Haag Diesmal stehen Texte von Gottlob Haag im Mittelpunkt, der am 17. Juli dieses Jahres im 82. Lebensjahr in Niederstetten verstorben ist. Im Jahr zuvor hatte er für sein Gesamtwerk den renommierten Ludwig-Uhland-Preis erhalten. Gottlob Haag (1926-2008) kam aus Wildentierbach (Niederstetten, Main-Tauber-Kreis), wo er auch die meiste Zeit seines Lebens ver-bracht hat. Er stammte aus einfachsten Verhältnissen: Der Vater war Korbmacher, die Mutter Taglöhnerin bei den Bauern des Dorfes. Nachdem der schmächtige Bub Schneider gelernt hatte, musste er in den Krieg ziehen. Nach der Gefangenschaft war Haag in vielen Berufen tätig, um sich und später auch seine Familie zu ernähren. Er war Schneider, Steinbrucharbeiter, Gasgeneratorenwärter, Nachtwächter, Texter bei einer Bausparkasse; erst 1961 fand er bei der Zivilverwaltung des Heeresflugplatzes Niederstetten eine dauerhafte Anstellung. In den 1950er-Jahren machte sich Haag während seiner nächtlichen Arbeit mit zeitgenössischer Lyrik vertraut und schrieb selbst die ersten Gedichte. Die Bad Mergentheimer Zeitung, die ihn eigentlich als Lokalberichterstatter gewinnen wollte, druckte seine Texte ab, vor allem dann, als er in heimischer Mundart schrieb. In den 60er-Jahren erschienen Gedichte von ihm in Buchform, 1970 sein erster Mundartband: "Mit ere Hendvoll Wiind." Das war Mundartlyrik, wie man sie bisher kaum kannte: nicht ländlich-derb und spaßig, sondern besinnlich und mit einem genauen Blick auf die Welt, wie sie ihn umgab. Nicht nur die andächtige Betrachtung des Jahreslaufs der Natur zeichnen den Dichter Haag aus, sondern auch der scharfe und unbestechliche Blick auf die Zeitläufe und auf Menschen seiner Heimat. Haag hat sich damit in seiner näheren Umgebung nicht nur Freunde gemacht. Die Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" stufte seine Gedichte in fränkischer Mundart als wichtige Veröffentlichung deutscher Sprache ein. Eine Reihe von Auszeichnungen, auch das Bundesverdienstkreuz folgten. Doch der eigentlich zuständige Südfunk in Stuttgart nahm erst spät von ihm Notiz. Das erste Mundartbuch war in Rothenburg (Bayerisch Franken) erschienen, die Hörbilder Haags brachte das Studio Nürnberg des Bayerischen Rundfunks. Über vierzig Bücher hat der Dichter seither veröffentlicht, die letzten Jahre im Verlag Eppe in Aulendorf. Als er hochbetagt im Ludwigsburger Schloss aus der Hand des Herzogs von Württemberg den "schwäbischen Literatur-Nobelpreis" – so spöttisch Haag selbst – bekam, war er auch mit den Württembergern wieder versöhnt. ![]() Otto Bauschert Otto Bauschert, der Referent des Abends, kennt Gottlob Haag seit den 60er-Jahren. Er erzählt an diesem Abend aus dessen Leben und liest typische Gedichte des Autors, vor allem solche in Mundart. Bass uff, wenn dr Noochtkrabb kummt. Gedichte von Gottlob Haag, gelesen und erläutert von Otto Bauschert Freitag, 19. Dez., 19.30 Uhr MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart Eintritt € 5,- zur Karten-Reservierung 20.10.2008 Terminankündigung Ausstellungseröffnung "Adventskalender" Am Sonntag, den 9. November, 16 Uhr wird die neue Ausstellung "Warten aufs Christkind. Adventskalender aus acht Jahrzehnten" im MUSE-O eröffnet. 20.10.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung Ausstellung "Adventskalender" im MUSE-O Einst hing ein solches Blatt in jedem Kinderzimmer, und auch heute noch erfreuen sich die bunten Tafeln großer Beliebtheit. Cornelie Hofferbert hat für MUSE-O aus ihrer riesigen Sammlung rund 200 Adventskalender thematisch zusammengestellt und erzählt die überraschende Geschichte dieses vorweihnachtlichen Brauchs. Eröffnet wird die Ausstellung am 9. November. "Warten aufs Christkind – Adventskalender aus acht Jahrzehnten" hat die Ausstellungsmacherin, die hier im Stuttgarter Osten lebt, ihre beeindruckende Schau genannt. Die von Heide Drüsedau gestalteten Tafeln stellen die Adventskalender thematisch zusammen; sie behandeln auch Fragen wie: Wandelt sich das Bild des Engels auf den Blättern im Laufe der Zeit? Mit welchen Verkehrsmitteln bewegt sich der Weihnachtsmann durch die winterliche Gegend? Welches Bild von Stadt vermitteln die Adventskalender? Um für die besinnliche Adventszeit verkauft zu werden, müssen die Blätter idyllisch, anheimelnd in Szene gesetzt sein und dürfen die Nähe zum Kitsch nicht scheuen. Insofern ist die Ausstellung auch einfach schön anzusehen, sie weckt Kindheitserinnerungen und wärmt das Herz. ![]() Ein witziger Adventskalender aus der damaligen DDR, wohl aus den 1960er-Jahren. Sammlung Hofferbert. Dazu tragen auch die Raritäten bei, welche die Blickfänge der Ausstellung bilden, etwa eine 40 mal 40 mal 60 Zentimeter große "Villa Kunterbunt", zwei Adventskalender aus gepresster und geprägter Pappe der 1930er-Jahre oder ein winziges Stück, insgesamt nur 2,5 auf vier Zentimeter groß mit kaum messbaren "Fensterchen". Natürlich sind auch wunderschöne Editionen des hiesigen Sellmer-Verlages zu sehen; dieser weltweit bedeutendste Adventskalenderverlag hat seinen Sitz in Stuttgart-Rohr. Nicht vergessen seien die Ausstellungsstücke aus dem Ausland und die ungewöhnliche Zusammenstellung von Werbeadventskalendern. Informationstafeln, gestaltet von Susanne Seitter, erzählen die Geschichte des Adventskalenders. Aus Vorläufern im 19. Jahrhundert entwickelten sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die gedruckten Blätter, wie wir sie heute noch kennen. Sie alle sollten den gespannten Kindern die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen helfen und ihnen eine fassbare Vorstellung von der Dauer der Adventszeit geben. Warten aufs Christkind. Adventskalender aus acht Jahrzehnten. Eine MUSE-O-Ausstellung von Cornelie Hofferbert unter Mitarbeit von Heide Drüsedau und Susanne Seitter. MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart 9. November 2008 bis 11. Januar 2009, Eröffnung Sonntag, den 9. November, 16 Uhr Geöffnet Sa 14-18, So 13-18 Uhr und während der Öffnungszeiten des Museumscafés (Di-So 11-23 Uhr, Schlüssel an der Theke) Sonderführungen mit Cornelie Hofferbert an allen vier Adventssonntagen, jeweils 16 Uhr Eintritt: € 2,- 14.10.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung Montagsmusik: "Winterreise" im MUSE-O Die nächste "Montags-Musik" im MUSE-O ist einem der bedeutendsten und berühmtesten Liederzyklen für Gesang und Klavier gewidmet: Franz Schuberts "Winterreise", 1827 nach Gedichten von Wilhelm Müller komponiert. Auf das Motiv des Winters beziehen sich viele der Lieder ganz konkret, im Vordergrund steht aber der Umgang mit dem "seelischen Winter": Der von seiner Liebsten verlassene Wandergeselle begibt sich gewissermaßen auf eine zweifache Reise durch die winterliche Welt wie auch durch die vereisten Landschaften seiner Seele. Dieses Werk ist so tiefgreifend, dass Schubert damit zunächst selbst seine Freunde erschreckte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die "Winterreise" jedoch zu Schuberts wohl am meisten geschätzten Liederzyklus, ja vielleicht zu dem berühmtesten Liederzyklus überhaupt. Die Popularität eines der Lieder, nämlich "der Lindenbaum", reicht sogar weit über die klassische Musik hinaus. Am 10. November 2008 um 19.30 Uhr wird der Zyklus im MUSE-O gesungen von Teru Yoshihara, der seit zehn Jahren in Deutschland lebt, davon viele Jahre im Stuttgarter Osten. ![]() Teru Yoshihara Den Klavierpart übernimmt Felix Romankiewicz, der künstlerische Leiter der Montags-Musik. ![]() Felix Romankiewicz Franz Schuberts "Wintereise". Mit Teru Yoshihara (Gesang) und Felix Romankie-wicz (Klavier). Montag, 10. November 2008, 19.30 Uhr MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart Eintritt € 8,- zur Karten-Reservierung 02.10.2008 Terminankündigung Café im Alten Schulhaus wieder eröffnet Ralf Giese neuer Muse-O-Wirt Seit kurzem ist das Café im Alten Schulhaus in der Gablenberger Hauptstraße 130 wieder geöffnet. Der neue Muse-O-Wirt heißt Ralf Giese. Am Samstag, dem 11. Oktober zwischen 17 und 19 Uhr begrüßt er seine Gäste zur offiziellen Eröffnung mit einem Glas Sekt und Häppchen. Jeder Neugierige ist willkommen. Telefonisch erreicht man ihn unter 42071797. In Zukunft wird das Café von Dienstag bis Sonntag täglich von 11.30 bis 23 Uhr geöffnet sein und eine Speisekarte anbieten, die schwäbische Gerichte zu moderaten Preisen in den Mittelpunkt stellt: Man wird also Schweinebraten, hausgemachte Maultaschen, einen Gaisburger Marsch und verschiedene Vesper dort finden. Mittagstisch mit einem wechselnden Tagesgericht kann man von 11 bis 14 Uhr bekommen. Nachmittags gibt es Kaffee und hausgemachten Kuchen. Die Abendkarte mit einer Tagesempfehlung ist von 17.30 bis 22 Uhr gültig. Für die nahe Zukunft plant der neue Wirt ein Frühstücksbuffet am Wochenende. Ralf Giese ist 47 Jahre alt, wurde in Salzgitter geboren und hat seit Mitte der 80er Jahre gastronomische Erfahrungen gesammelt. In Stuttgart lebt er seit 1994 und hatte hier seit längerer Zeit ein eigenes Catering-Unternehmen. lm Theater der Altstadt ist er seit dem Frühjahr 2007 für die Theaterbewirtung zuständig. ![]() Der neue Muse-O-Wirt Ralf Giese. Foto: sus 28.09.2008 Terminankündigung Festvortrag des Württembergischen Philatelistenvereins Heinrich von Stephan – ein Wegbereiter der Globalisierung Festvortrag des Württembergischen Philatelistenvereins im MUSE-O. Heinrich von Stephan war, als der Württembergische Philatelistenverein Stuttgart 1882 in Stuttgart gegründet wurde, bereits eine lebende Legende. Als Generalpostmeister des Deutschen Reiches und Pionier für weltweite Kommunikation hat er Geschichte gemacht. Ein Festvortrag zum einjährigen Bestehen des neuen WPhV-Sammlertreffs stellt seine noch heute wirksame Tätigkeit vor, und zwar am Mittwoch, den 12. November 2008, um 18.00 Uhr. Den Vortrag im MUSE-O (Gablenberger Hauptstraße 130, Eintritt frei) hält Norbert Schuchow, ein renommierter Heinrich-von-Stephan-Experte und vielfach ausgezeichneter Philatelist. Nach dem Vortrag ist Briefmarkentausch für alle. Der Hauptverdienst von Stephans (1831-97) war die Gründung des Weltpostvereins 1874, des Union postale universelle (UPU), dem er bis 1891 als Präsident vorstand; durch sein diplomatisches Geschick gelang es ihm, am 15. September 1874 mit Postvertretern aus 22 Staaten (auch Frankreich, mit dem das Deutsche Reich 1871 noch im Krieg lag) den UPU zu gründen, dem am Ende des Jahrhunderts außer China alle wichtigen Staaten der Erde angehörten. Der UPU führte im internationalen Postverkehr einheitliche Standards ein und baute separatistische Hemmnisse ab. Von der Öffnung und Vereinfachung des Postverkehrs profitierte natürlich auch die aufstrebende und zunehmend exportorientierte Wirtschaft des Deutschen Reiches – was Großbritannien 1887 veranlasste, deutsche Produkte mit "Made in Germany" als vermeintlich minderwertig zu kennzeichnen. Dieses "Stigma" entpuppte sich jedoch bald Jahren als Qualitätsmerkmal. ![]() Aber nicht nur das Vorantreiben der klassischen Briefpost, sondern auch des Telegrafenwesens und des Telefonnetzes war das Bestreben von Stephans: So führte er 1876 das Fernsprechen in Deutschland ein, und unter dem Motto "Jedem Bürger sein Telefon" forcierte er den schnellen Aufbau des Telefonnetzes in Deutschland. Als er 1897 starb, gab es allein in Berlin über 10 000 Telefonanschlüsse. Sein Lebenswerk war somit die Realisierung einer einfachen, schnellen, preisgünstigen und grenzüberschreitenden Information und Kommunikation für jedermann – und damit schuf er die Grundlagen für die Globalisierung. Heinrich von Stephan – ein Wegbereiter der Globalisierung Festvortrag von Norbert Schuchow (Württembergischer Philatelistenverein) am Mittwoch, den 12. November 2008, um 18.00 Uhr. im MUSE-O (Gablenberger Hauptstraße 130, Eintritt frei) 27.09.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung Klavierabend im MUSE-O Am 6. Oktober beginnt die neue Konzertsaison der "Montags-Musik im MUSE-O" mit einem reizvollen Klavierabend: Der Pianist Jochen Ferber spielt eine französische Suite von Bach, "Die Wut über den verlorenen Groschen" von Beethoven und einige der konzertanten Etüden von Chopin. ![]() Jochen Ferber Ferber hat an den Musikhochschulen in Stuttgart und Winterthur bis zum Solistenexamen studiert und gewann schon mehrere Preise bei internationalen Klavierwettbewerben. Er konzertiert im In- und Ausland und unterrichtet unter anderem an der Stuttgarter Musikhochschule. Klavierabend. Mit Jochen Ferber. Montag, 6. Oktober 2008, 19.30 Uhr MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart Eintritt € 8,-, ermäßigt € 6,- 11.08.2008 Terminankündigung Ausstellungseröffnung "Die Stuttgarter Gaskessel" Die Stuttgarter Gaskessel. Eine MUSE-O-Ausstellung von Ulrich Gohl in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umweltschutz, Stuttgart MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart 20. September bis Mitte Nov. 2008, Eröffnung Sa, 20. September, 18 Uhr Geöffnet Sa 14-18, So 13-18 Uhr (mit Führungen) Eintritt: € 2,- 11.08.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung Stuttgarter Gaskessel im MUSE-O Rund drei Dutzend verschiedene Gasbehälter soll es seit 1845 in Stuttgart gegeben haben. Das behauptet MUSE-O in seiner neuesten Schau und belegt seine Aussage mit weit mehr als 100 historischen Abbildungen. Eröffnet wird die Ausstellung am 20. September. ![]() Der Bau des zweiten Teleskop-Gaskessels an der Rotenbergstraße 1910. Foto: EnBW Die meisten Stuttgarter kennen den großen, stadtbildprägenden Gaskessel in Gaisburg, manch einer erinnert sich vielleicht auch noch an das kleinere Exemplar, das bis 1995 ganz in seiner Nähe stand. Bei seinen Recherchen, bei denen er auf hervorragende Vorarbeiten des hiesigen Amtes für Umweltschutz zurückgreifen konnte, stieß der Ausstellungsmacher Ulrich Gohl auf eine Vielzahl weiterer Gasbehälter – eine ganze Reihe in äußeren Stadtbezirken wie Degerloch und Vaihingen, Feuerbach und Zuffenhausen, zahlreiche ebenfalls längst abgerissene in Gaisburg und einige auf dem Gelände von Fabriken. ![]() Arbeiter im Gaisburger Gaswerk, um 1910. Foto: EnBW Auf mehr als zwei Dutzend Tafeln, die Susanne Seitter so fachkundig wie liebevoll gestaltet hat, erzählt Gohl, wie das Gas nach Stuttgart kam und welche Gaskesseltypen die Techniker erfunden haben. Sodann stellt er – soweit möglich – jedes einzelne hiesige Gaswerk mit seinen –behältern vor. Rund 130 Abbildungen, meist historische Fotos, die hier teilweise erstmals veröffentlicht werden, lassen die Welt dieser technischen Denkmale scheinbar wieder erstehen. Als hilfreich erwies sich dabei, dass vor allem die EnBW dem Historiker ihre Bildarchive unbüro-kratisch öffnete und so das Projekt wesentlich förderte. Schließlich zeigt die Schau mit Originalen und Reproduktionen, wie sich Künstler mit dem Thema "Stuttgarter Gaskessel" auseinandergesetzt haben. Zum Abschluss geht MUSE-O der Frage nach, ob der Gaisburger Kessel, dieser "Dinosaurier der Technikgeschichte", zum neuen, alten Symbol für den so heterogenen Stadtbezirk Stuttgart-Ost taugt. Die Schau startet mit einem fachkundig geführten Rundgang durch die Ausstellung am Samstag, dem 20. September um 18 Uhr. Die Stuttgarter Gaskessel. Eine MUSE-O-Ausstellung von Ulrich Gohl in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umweltschutz, Stuttgart MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart 20. September bis 02 Nov. 2008, Eröffnung Sa, 20. September, 18 Uhr Geöffnet Sa 14-18, So 13-18 Uhr (mit Führungen) Eintritt: € 2,- 11.08.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung MUSE-O-Führungen in der Villa Berg Am "Tag des offenen Denkmals", am 14. September 2008, bietet der Museumsverein Stuttgart-Ost etwas ganz Besonderes: Führungen durch die sonst fast immer verschlossene Villa Berg. In Zusammenarbeit mit der neuen Besitzerin der Villa, der Häussler-Gruppe, wird MUSE-O durch das Innere des geheimnisumwobenen Gebäudes führen. Es entstand um die Mitte des 19. Jahrhunderts als Sommersitz des kronprinzlichen Paares, wurde 1925 städtische Galerie und beherbergte ab der Nachkriegszeit den "Großen Sendesaal" des SDR. Nach einem Rundgang durch die heute meist schmucklosen Nebenräume erreicht die Führung den zwar abgenützten, jedoch noch immer grandiosen Sendesaal mit seiner riesigen Orgel. Dort werden Mitarbeiter der Häussler-Gruppe auch einen kleinen Ausblick auf ihre aktuellen Planungen für die Villa Berg geben. Daran schließt sich eine Führung durch den Park an. Karl-Heinz Lehrer vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt, der sich im Park auskennt wie kein Zweiter, wird auf die Geschichte der Anlage eingehen, vor allem aber aufzeigen, welche Überlegungen Stadt und Investor für die Gärten angestellt haben. Die Vereinbarung über die Führungen in der Villa konnten erst recht kurzfristig getroffen werden, so dass sie nicht in allen Drucksachen und Programmen aufgeführt sind. Tag des offenen Denkmals, 14. Sept. 2008, bei MUSE-O Villa Berg: Führungen durch das Gebäude um 12, 13, 14 und 15 Uhr, durch den Park um 13, 14, 15 und 16 Uhr. Treffpunkt jeweils Südeingang der Villa. Teilnahme frei, Spenden erwünscht. 11.08.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung MUSE-O-Jugendstilführung am Stöckach Die fünfte und letzte Spezialführung zum Thema Jugendstil im Stuttgarter Osten veranstaltet MUSE-O am 13. September; diesmal führt der Ausstellungsmacher Jörg Kleinbeck rund um den Stöckach. Nur noch wenige Tage läuft die sehr erfolgreiche Jugendstilschau im MUSE-O (geöffnet Sa 14-18, So 13-18 Uhr). Begleitend hierzu fanden bisher vier thematische Rundgänge durch verschiedene Stadtteile des Bezirks statt, die immer eine große Zahl von Interessierten anlockten. Am Samstag, dem 13. September, gibt es nun die fünfte und letzte Führung dieser Reihe, und zwar am Stöckach. Diesmal zeigt Kleinbeck die kleinen und größeren Spuren, die dieser Reformstil des frühen 20. Jahrhunderts zwischen Ne-ckartor und SWR, zwischen Unterem Schlossgarten und Bergfriedhof hinterlassen hat. Treffpunkt ist um 16 Uhr (!) die U-Bahn-Haltestelle Karl-Olga-Krankenhaus. Nach der gut einstündigen Führung treffen sich die Teilnehmer im MUSE-O zum Ausstellungsbesuch. Übrigens: Der darauffolgende Sonntag, der 14. September, ist "Tag des offenen Denkmals". An diesem Tag besteht im MUSE-O letztmalig die Gelegenheit, die Jugendstil-Ausstellung zu bestaunen. Jugendstil am Stöckach. Führung mit Jörg Kleinbeck Sa., 13. Sept., 16 (!) Uhr. Treffpunkt U-Bahn-Haltestelle Karl-Olga-Krankenhaus Teilnahme frei, Spenden erwünscht 11.06.2008 Terminankündigung Lange Ostnacht 2008 auch im MUSE-O Auch in der Langen Ostnacht am 19. Juli führt Ausstellungsmacher Jörg Kleinbeck Interessierte durch die Ausstellung "Jugendstil im Stuttgarter Osten". Vorgesehen sind Starttermine um 19 und um 20 Uhr. 11.06.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung Führung Jugendstilvillen 27.07. Begleitend zur viel beachteten Jugendstilschau im MUSE-O (geöffnet Sa 14-18, So 13-18 Uhr) bietet der Ausstellungsmacher Jörg Kleinbeck wiederum zwei neue, spannende Rundgänge an. Am 27. Juli, ausnahmsweise ein Sonntag, startet die Führung zu den Jugendstilvillen um 17 Uhr am Bubenbad (Albrecht-Goes-Platz). Gegen 18 Uhr findet dann ein Rundgang in Alten Schulhaus Gablenberg statt. Teilnahme frei, Spenden erwünscht 11.06.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung Führung Jugendstil in Gaisburg 12.07. Begleitend zur viel beachteten Jugendstilschau im MUSE-O (geöffnet Sa 14-18, So 13-18 Uhr) bietet der Ausstellungsmacher Jörg Kleinbeck wiederum zwei neue, spannende Rundgänge an: Am Samstag, dem 12. Juli geht es zunächst durch Gaisburg. Treffpunkt ist um 17 Uhr der Platz vor der Gaisburger Kirche. Nach der gut einstündigen Führung treffen sich die Teilnehmer im MUSE-O zum Ausstellungsbesuch. Teilnahme frei, Spenden erwünscht 10.06.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung Stadtspaziergang rund um die Villa Berg Die Kammergruppe Stuttgart-Ost der Architektenkammer bietet in Zusammenarbeit mit MUSE-O einen eingehenden Stadtspaziergang in der Umgebung der ehemaligen königlichen Villa an. Die Führung am Donnerstag, den 17. Juli dauert von 17 bis 20.30 Uhr. Die Villa Berg und ihre Umgebung gehören zu den markantesten und vielschichtigsten städtebaulichen Situationen Stuttgarts. Um die Villa und ihre Nutzung gab es immer wieder öffentliche Debatten. Die baugeschichtliche Bedeutung von Gebäuden und Park, auch die besonderen Qualitäten der umgebenden Stadtquartiere sind jedoch kaum bekannt. Angesichts der vielfältigen baulichen Aktivitäten, die in dieser Gegend geplant und im Gange sind, lohnt eine Betrachtung allemal. Der Rundgang steht unter der Überschrift "Villa Berg – was bisher geschah und was bevorsteht". Am Treffpunkt Haltestelle "Mineralbäder" soll ab 17 Uhr von eben diesen Mineralbädern und den Unteren Anlagen die Rede sein; dabei geht es auch um aktuelle Überlegungen zu Hotel, Wellness- und Reha-Einrichtungen und die damit verbundenen Verkehrsprobleme. Weiter führt der Weg über den "Wohnpark Berg" mit "gehobenem Wohnungsbau" auf dem Gelände der ehemaligen Frauenklinik zum "Mühlenviertel", dem späteren "Baur-Areal", auf dem ein Wohnquartier mit Sozialprojekten entsteht. In der historischen Raitelsberg-Siedlung steht die Frage "sozialer Brennpunkt?" im Fokus. Gestreift wird dann das ehemalige Militärkrankenhaus Berg, heute "Kulturpark Berg". Im Park der Villa Berg werden seine historischen Schichten, die stadträumlichen Bezüge und die Entwicklungsperspektiven angesprochen. Dann geht es um die SWR-Bauten von Rolf Gutbrod und schließlich um die Villa selbst, das einstige herrschaftliche Landhaus, das bedeutende Zentrum des Nachkriegs-Rundfunks. Was wird aus ihr? Nach einem vertiefenden Abschlussgespräch ist das Ende der Veranstaltung gegen 20.30 Uhr vorgesehen. An dem intensiven Rundgang nehmen mehrere Fachleute teil, so Christoph Schindelin (Untere Denkmalschutzbehörde), Karl-Heinz Lehrer (Garten-, Friedhofs- und Forstamt), Uwe Stuckenbrock (Stadtplanungsamt) und Ulrich Gohl, Historiker und Autor der Buches "Die Villa Berg und ihr Park" (MUSE-O). Start zu einer neuen Reihe Mit dieser Führung startet eine neue Veranstaltungsreihe der Kammergruppe Stuttgart-Ost der Architektenkammer Baden-Württemberg für alle interessierten Bürger. Sie trägt die Überschrift "Im Zusammenhang – Kritische Stadtspaziergänge": Im Mittelpunkt steht dabei jeweils ein besonderer Ort unserer Stadt, der in der öffentlichen Diskussion nicht den Stellenwert genießt, den er verdient. Bei einem gemeinsamen Spaziergang sollen, ausgehend von der heute sichtbaren Architektur, die städtebaulichen, sozialen, ökonomischen und historischen Zusammenhänge klar werden. Je nach Thema werden Architekten, Planer, Historiker oder Soziologen dabei sein, die sich bereits intensiv mit der Situation befasst haben. Das Wort "kritisch" im Titel der Reihe bezieht sich nicht auf eine negative Vorverurteilung des Bestehenden, sondern auf das Bewusstsein für die Realität der Stadt. Sollte am Ende eines "kritischen Spazierganges" eine "wohlwollende Rezension" stehen oder eine optimistische Perspektive - um so besser! "Villa Berg – Was bisher geschah und was bevorsteht". Kritischer Stadtspaziergang. Donnerstag, 17. Juli 2008, 17.00 Uhr Treffpunkt Stadtbahn-Haltestelle "Mineralbäder" Voranmeldung bitte bei: Kammergruppe Stuttgart-Ost, Thomas Herrmann, Tel. 0711/48 75 00, Fax 48 77 08, E-Mail t.herrmann@architekten-ars.de 29.05.2008 Pressemitteilung Café MUSE-O vorübergehend geschlossen Ausstellung "Jugendstil " bleibt zugänglich!. Die Gaststätte von MUSE-O ist ab 1. Juni vorübergehend geschlossen. Die aktuelle Ausstellung "Jugendstil im Stuttgarter Osten" bleibt jedoch an den Wochenenden zugänglich. Alle angekündigten Veranstaltungen im Hause finden trotzdem statt. Insbesondere ist das Museum wie üblich an den Wochenenden geöffnet, und zwar samstags 14-18 und sonntags 13-18 Uhr. Der Zugang zu den Museumsräumen befindet sich an der Nordseite des Gebäudes. Nachdem der erst kürzlich angetretene neue Wirt aus persönlichen Gründen wieder aufhören musste, sucht MUSE-O nun einen neuen Pächter für seine Museumsgastronomie. Interessenten wenden sich an den Verein über die Homepage: www.muse-o.de. 15.05.2008 Terminankündigung Führung Jugendstil in Gablenberg 21.06. Treffpunkt ist am 21.06. um 17 Uhr beim MUSE-O (Zugehöriger Artikel) 15.05.2008 Terminankündigung Führung Jugendstil in Ostheim 07.06. Treffpunkt ist am 07.06. um 17 Uhr der kleine Platz beim Josefsheim Ecke Haußmann-/Kniebisstraße. (Zugehöriger Artikel) 15.05.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung MUSE-O-Führungen zum Jugendstil Begleitend zur Jugendstil-Ausstellung im MUSE-O bietet der Verein zwei Themenführungen an: am 7. Juni durch Ostheim und am 21. Juni durch Gablenberg. Die schon jetzt viel beachtete Ausstellung beweist: Jugendstil spielt sich in Stuttgarter Osten eher im Kleinen ab, selbst Ortskenner haben noch nicht alle Beispiele entdeckt. Da bietet es sich geradezu an, zusammen mit dem Ausstellungsmacher Jörg Kleinbeck durch zwei Stadtteile des Bezirks zu schlendern und den Blick immer wieder an den "richtigen" Fassaden nach oben zu lenken. So erblickt man erstaunt Details, einzelne Häuser und ganze Ensembles, die den neuen Stil der ersten Jahre des 20. Jahrhunderts tragen. ![]() Landhausstraße 170 Foto: Kleinbeck Am Samstag, dem 7. Juni geht es zunächst durch Ostheim. Treffpunkt ist um 17 Uhr der kleine Platz beim Josefsheim Ecke Haußmann-/Kniebisstraße. Nach der rund einstündigen Führung treffen sich die Teilnehmer im MUSE-O zum Ausstellungsbesuch. Am 21. Juni, ebenfalls ein Samstag, beginnt die Führung durch Gablenberg um 17 Uhr beim MUSE-O. Gegen 18 Uhr findet dann ein Ausstellungsrundgang im Hause statt. Führungen zum Jugendstil im Stuttgarter Osten mit Jörg Kleinbeck Sa., 7. Juni, 17 Uhr: Ostheim, Treffpunkt Josefsheim Sa., 21. Juni, 17 Uhr: Gablenberg, Treffpunkt MUSE-O Teilnahme frei, Spenden erwünscht 11.04.2008 Terminankündigung Ausstellungseröffnung Jugendstil Jugendstil im Stuttgarter Osten. Eine MUSE-O-Ausstellung von Jörg Kleinbeck Die Schau startet mit einem fachkundig geführten Rundgang durch die Ausstellung am Samstag, dem 10. Mai um 17 Uhr. 11.04.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung Ausstellung Jugendstil Einst für Jahrzehnte missachtet, seit einiger Zeit doch wieder in seiner künstlerischen Bedeutung erkannt: der Jugendstil. Die neue Ausstellung im MUSE-O zeigt in vielen aktuellen und einigen historischen Bildern die Bauwerke, in denen sich diese Kunstrichtung des frühen 20. Jahrhunderts im Stuttgarter Osten ausgedrückt hat. Eröffnung ist am 10. Mai. ![]() Bildnachweis: Kleinbeck Zugegeben: Eine Hochburg des Jugendstils ist dieser Stadtteil nicht gerade. Und doch gibt es hier viel mehr Bauten dieser markanten Kunstrichtung, als gemeinhin angenommen wird. Manchmal sind es allerdings "bloß" Kleinigkeiten, die an einem ansonsten schlichten Gebäude den auffälligen Stil aufblitzen lassen – man muss nur aufmerksam genug hinschauen. Genau das hat der Ausstellungsmacher Jörg Kleinbeck getan und aus seinen fotografischen Fundstücken zusammen mit Susanne Seitter eine beeindruckende Schau gestaltet. Im ersten Raum der Ausstellung zeigt er auf rund einem Dutzend Tafeln die wichtigsten Jugendstilgebäude und –ensembles des Stadtbezirks: natürlich die bekannteren, etwa die Gaisburger Kirche, den Schlachthof oder das Josefsheim, aber auch zahlreiche bisher weitgehend übersehene Schmuckstücke. ![]() Bildnachweis: Kleinbeck Die zehn Tafeln des zweiten Raumes blicken noch genauer ins Detail. Hier sind dann Bauplastik und Fassadenmalerei, typisch gestaltete Tore und Türen, Zierfachwerke und andere charakteristische Gestaltungselemente von Dutzenden hiesiger Gebäude zu entdecken. Ergänzt wird die Ausstellung durch einige Jugendstil-Haushaltsgegenstände aus hiesigen Privatsammlungen. Die Schau startet mit einem fachkundig geführten Rundgang durch die Ausstellung am Samstag, dem 10. Mai um 17 Uhr. Für den Juni plant MUSE-O dann thematische Führungen in den Stadtteilen. Jugendstil im Stuttgarter Osten. Eine MUSE-O-Ausstellung von Jörg Kleinbeck MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart 10. Mai bis September 2008, Eröffnung Sa 10. Mai, 17 Uhr Geöffnet Sa 14-18, So 13-18 Uhr (mit Führungen) sowie während der Öffnungszeiten des Museumscafés (Di-So 11-23 Uhr, Schlüssel an der Theke) Eintritt: € 2,- 11.04.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung Was bedeutet mein Familienname? Namenforschung im Fernsehen, im Hörfunk, in der Presse – und nun hautnah auch im MUSE-O. Viele Menschen wollen heute wissen, wo ihr Familienname herkommt, was er bedeutet. MUSE-O-Mitarbeiter Ulrich Gohl gibt Auskunft – am Freitag, dem 23. Mai 2008, um 19.30 Uhr. Für mehrere Zeitungsserien hat sich Ulrich Gohl, MUSE-O-Vorstandsmitglied und Historiker, mit dem Thema Namenforschung befasst. In einem knappen, locker erzählten Vortrag erläutert er, was es mit den hiesigen Familiennamen auf sich hat. Wann und warum sind sie entstanden? Welche verschiedenen Typen lassen sich unterscheiden? Was ist beispielsweise ein "Berufsübername"? ![]() Nach einer kleinen Pause haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, ihren eigenen Familiennamen unter die Lupe nehmen zu lassen. Sozusagen auf Zuruf wird der Referent aufgrund seiner Erfahrung und mit Hilfe seiner gedruckten und digitalen Nachschlagewerke versuchen, Namen von Anwesenden zu interpretieren – bisher hat’s in mehr als 90 Prozent aller Fälle geklappt. Und mancher wird vom Ergebnis überrascht sein. Familiennamen. Ein Vortrag von Ulrich Gohl Freitag, 23. Mai 2008, 19.30 Uhr MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart Eintritt € 5,- 14.03.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung Romantische Gitarrenmusik im MUSE-O MontagsMusik im MUSE-O Am 28. April erklingt in der Reihe MontagsMusik im MUSE-O ein Instrument, das eigentlich jeder kennt, und das doch kaum einer als solistisches Konzertinstrument erlebt hat: die Gitarre. Der Gitarrist Maximilian Mangold spielt an diesem Abend Werke des 19. Jahrhunderts von Fernando Sor und Caspar Joseph Mertz auf einer historischen Gitarre (nach Anton Stauffer, Wien, um 1840). Darüber hinaus bringt das abwechslungsreiche Programm spätromantische spanische Gitarrenmusik, etwa von Federico Moreno Torroba, für die moderne Konzertgitarre. Mangold gilt "... als einer der im Augenblick künstlerisch interessantesten deutschen Gitarristen" (Fono Forum). Die Fachzeitschrift "Gitarre Aktuell" bezeichnet ihn als "Ausnahmegitarristen". Der vielfache Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe gibt als gefragter Solist zahlreiche Konzerte im In- und Ausland und ist ein ebenso vielseitiger Kammermusiker in mehreren Ensembles. Mangolds bisherige 10 CD-Einspielungen werden in der Fachpresse überschwänglich gelobt und als Referenzaufnahmen gepriesen ("Klassik Heute-Empfehlung", "Fono Forum-Stern des Monats", Klassik.Com: "Die Interpretation durch M. Mangold ist ein absoluter Genuss ... Ein Muss für jeden Klassik-Interessierten"). Seine Konzerte wurden von vielen deutschen und ausländischen Rundfunkanstalten aufgezeichnet und gesendet. ![]() Maximilian Mangold Weitere Informationen über den Künstler bietet seine Homepage www.maximilianmangold-gitarre.de Gitarrenmusik mit Maximilian Mangold. Montag, 28. April 2008, 19.30 Uhr MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart Eintritt € 6,-, ermäßigt € 4,- Aktuelle Informationen und Vorbestellungen unter www.muse-o.de zur Karten-Reservierung 14.03.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung MUSE-O-Führung bei Bessarabiendeutschen Nahe dem Ostendplatz besteht das bedeutende, jedoch kaum beachtete Museum der Bessarabiendeutschen. MUSE-O hat dort für Mitglieder und Freunde eine Sonderführung organisiert, und zwar nachmittags am Samstag, dem 19. April. Mitten im Stuttgarter Osten, in der Florianstraße 17, hat der Bundesverband der Bessarabiendeutschen seine Geschäftstelle, unterhält dort ein großes Archiv mit spannenden Dokumenten und zeigt in einem sehenswerten Museum das Leben der Anfang des 19. Jahrhunderts nach Russland ausgewanderten Deutschen. Vor allem Württemberger waren damals dem Ruf des Zaren gefolgt und siedelten in Bessarabien, das heute in Teilen zu den Staaten Moldawien und Ukraine gehört. Die deutschen Kolonisten bewahrten auch dort ihre Traditionen und bewirtschafteten sehr erfolgreich das Land. Rund 50 000 Bessarabiendeutsche kehrten nach dem Zweiten Weltkrieg nach Süddeutschland zurück. Auch Bundespräsident Horst Köhler, der auf der diesjährigen Jahrestagung des Vereins sprechen wird, hat seine familiären Wurzeln im ehemaligen Bessarabien. Heute betreibt der Verein Forschung, fördert die Beziehungen der Nachkommen untereinander und unterstützt die jetzigen Bewohner der ehemaligen Heimat humanitär. MUSE-O, der Museumsverein Stuttgart-Ost, lädt am Samstag, dem 19. April um 14.30 Uhr zu einer geführten Besichtigung des Hauses der Bessarabiendeutschen ein. Das Haus, das viele nur von außen ken-nen, ist eine wahre "Schatzkammer", deren Entdeckung sich lohnt. Man trifft sich vor dem Eingang in der Florianstraße 17. Um Anmeldung per Mail (www.muse-o.de) oder schriftlich (Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart) wird gebeten, der Eintritt ist frei. MUSE-O-Sonderführung im Haus der Bessarabiendeutschen Sa., 19. 4., 14.30 Uhr. Eintritt frei Florianstr. 17, 70188 Stuttgart Alle Informationen und Voranmeldung unter www.muse-o.de 14.03.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung Feierliche Wiedereröffnung des Café MUSE-O Am Freitag, dem 18. April, wird das frisch renovierte Restaurant im MUSE-O mit einer kleinen Feier offiziell wiedereröffnet. Nachdem der seitherige Pächter das Café MUSE-O Ende Februar verlassen hat, standen etliche Renovierungsarbeiten im Hause des Museumsvereins Stuttgart-Ost an. Am 1. April werden die neuen Wirtsleute Cynthia und Heinz-Peter Kappler den Gaststättenbetrieb im MUSE-O wieder aufnehmen. Am 18. April steht dann um 19.00 Uhr das offizielle Eröffnungsfest auf dem Programm. Der Koch und seine Mannschaft werden ein dreigängiges schwäbisches Festmenü zu einem besonders günstigen Preis anbieten. Dazu gibt’s ein kleines kulturelles Rahmenprogramm. Da das Platzangebot im MUSE-O bekanntermaßen beschränkt ist, bitten Vorstand und Wirt um Voranmeldung über die Homepage des Vereins (www.muse-o.de) Kartenreservierung oder direkt in der Gaststätte. ![]() Gasthausszene 1532 Wiedereröffnung des Café MUSE-O. Dienstag, 1. April, 11.30 Uhr; offizielle Eröffnungsfeier: Freitag, 18. April, 19 Uhr MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart Aktuelle Informationen und Voranmeldung unter www.muse-o.de 14.03.2008 Pressemitteilung/Terminankündigung MUSE-O bis in die Nacht geöffnet Am Samstag, dem 5. April, hat MUSE-O bis 1 Uhr morgens seine Pforten geöffnet. Zu sehen ist weiterhin die Fotoausstellung über Ägyptens Wüsten und Oasen des Künstlers Rudolf René Gebhardt. An diesem Tag läuft in ganz Stuttgart wieder die "Lange Nacht der Museen". Leider ist diesmal MUSE-O nicht offiziell dabei, weil die SSB mit ihren Bussen heuer keine Ost-Tour ins Programm genommen hat. So ist 2008 die Fahrt zu MUSE-O nicht frei, haben die Eintrittsbänder im Stadtbezirksmuseum Stuttgart-Ost keine Gültigkeit. Dafür versprechen die Veranstalter einen angenehmen Museumsabend ohne Anstehen, Gedränge und Massenauflauf. In der frisch renovierten Museumsgaststätte werden kleine Gerichte und leckere Getränke gereicht. MUSE-O-Nacht: Sa, 5. April 2007, 18-1 Uhr MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart Eintritt € 2,- 23.02.2008 Terminankündigung MUSE-O-Vorstandssitzung Die nächste MUSE-O-Vorstandssitzung findet am 2. 4. um 18.30 Uhr im MUSE-O statt. 09.02.2008 Terminankündigung Ausstellungseröffnung: Gebhardts Wüstenfotos Die große MUSE-O-Ausstellung "Unbekanntes Ägypten – Oasen und Wüsten" wird am Freitag, dem 7. März um 19 Uhr eröffnet. Dr. Rolf Thieringer, der frühere 1. Bürgermeister der Stadt Stuttgart, wird in das Werk Gebhardts einführen. 09.02.2008 Terminankündigung/Pressemitteilung Ausstellung: Gebhardts Wüstenfotos Faszinierende Bilder aus der Western Desert, aufgenommen in den Jahren 1983 bis 2007 von dem Fotografen Rudolf René Gebhardt, zeigt die Ausstellung "Unbekanntes Ägypten – Oasen und Wüsten", die am Freitag, dem 7. März um 19.00 Uhr im MUSE-O eröffnet wird. Die Oasen und Wüsten im Westen Ägyptens kennt kaum jemand, und genau in diese karge Landschaft hat es Gebhardt immer wieder gezogen. Seit 1974 bereiste er regelmäßig Ägypten, das zu fast 95 Prozent aus Wüsten besteht; zu Beginn der 80er-Jahre hat er sich dann für die Western Desert, die so genannte Libysche Wüste "entschieden" und seither zahlreiche Expeditionen in diese unbekannten Teile des nordostafrikanischen Landes unternommen, mit dem ihn inzwischen eine große Liebe verbindet. Fasziniert haben ihnen dort die klaren Formen und Konturen der Landschaften, die prähistorische Felsbildkunst, die Lehmarchitektur der Wüstenbewohner, das in der Wüste besonders intensive Spiel von Licht und Schatten, das Leben der Menschen in den Oasen. Diese Faszination hat er eingefangen in künstlerisch gestaltete Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die von der Wissbegierde des Forschers und seiner Liebe zur Landschaft und zu den Menschen zeugen. Als 1991 Gebhardts Schwarz-Weiß-Bilder im Centre Pompidou in Paris gezeigt wurden, war dem Wüsten-Fan der Durchbruch gelungen. Dieser Ausstellung folgten viele weitere, unter anderem in Kairo, Stuttgart, Köln und Berlin. Mitte der 90er-Jahre erschien dann das Buch "Unbekanntes Ägypten - Oasen und Wüsten" mit seinen schönsten Bildern, das dem 1942 in Ravensburg geborenen und seit Anfang der 1970er-Jahre in Stuttgart lebenden Gebhardt endgültig den Ruf als "Wüstenfotograf" einbrachte. ![]() Der Fotograf Rudolf René Gebhardt auf einer seiner zahlreichen Reisen durch die Wüsten und Oasen des weitgehend unbekannten westlichen Ägypten. Foto: privat Eröffnet wird die große MUSE-O-Ausstellung am Freitag, dem 7. März um 19 Uhr. Dr. Rolf Thieringer, der frühere 1. Bürgermeister der Stadt Stuttgart, wird in das Werk Gebhardts einführen. Unbekanntes Ägypten – Oasen und Wüsten. Photographien aus der Western Desert (Libysche Wüste) 1983-2007 von Rudolf René Gebhardt. 8. März-5. Mai 2008, Eröffnung Freitag, 7. März 2007, 19.00 Uhr MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart Geöffnet Sa 14-18, So 13-18 Uhr, Eintritt: € 2,- 09.02.2008 Pressemitteilung Neues Wirtsehepaar im MUSE-O Das Café MUSE-O bekommt im März neue Wirtsleute: Heinz-Peter und Cynthia Kappler. Ab 1. März werden Restaurant und Café im MUSE-O kurzfristig wegen Renovierung geschlossen sein. Danach lösen die Kapplers den jetzigen Wirt Konstantinos Chatzitheodorou ab. Der Pachtvertrag war ausgelaufen und wurde in gegenseitigem Einvernehmen nicht verlängert. Heinz-Peter Kappler ist im Schwarzwald aufgewachsen, hat seine Ausbildung zum Koch in Heidelberg absolviert, danach 15 Jahre an der Ostesee gearbeitet und war in den letzten sechs Jahren wieder im Ländle: als Küchenchef in Kornwestheim. Seine Frau und er werden das Restaurant täglich um 11.30 Uhr öffnen und regionale Hausmannskost und "urschwäbische" Gerichte in den Mittelpunkt stellen. In der Küche sollen vorrangig regionale Produkte von bäuerlichen Erzeugergemeinschaften Verwendung finden. Während der Woche wird es ein regelmäßig wechselnden Tagesessen zu moderatem Preis geben. Auch sonntags kann Mutters Küche kalt bleiben: Typische Sonntagsessen wie Braten, eingemachtes Kalbfleisch oder Rindsrouladen stehen dann auf der Speisekarte. Selbstverständlich gibt es nachmittags Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Die Kapplers wünschen sich, wie der Museumsverein, dass das Alte Schulhaus ein kulinarischer und kultureller Mittelpunkt im Stadtbezirk bleibt, und wollen durch eigene Veranstaltungen, wie Lesungen oder Themenabende mit passenden Menüs, dazu beitragen. ![]() Heinz-Peter und Cynthia Kappler werden in Zukunft das Café und Restaurant MUSE-O im Alten Schulhaus in Gablenberg führen. Foto: Stierle 09.02.2008 Mitteilung Umbau im Café MUSE-O Bei MUSE-O steht ein Pächterwechsel an. Deshalb wird die Gaststätte wegen Renovierung des Erdgeschosses vom 1. bis voraussichtlich 14. März geschlossen sein. 16.01.2008 Terminankündigung/Programmänderung Montags-Musik im Muse-O: PROGRAMMÄNDERUNG Wegen einer hartnäckigen Erkältungserkrankung Teru Yoshiharas muss die geplante "Winterreise" Franz Schuberts am 28. 1. 2008 leider entfallen. Stattdessen werden Falko Hönisch, Bariton und Felix Romankiewicz, Klavier, Robert Schumanns Liederzyklus nach Gedichten von Justinus Kerner sowie Balladen von Schubert, Schumann und Wolf zu Gehör bringen. ![]() Veranstaltungsort ist wie immer das Muse-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart, Beginn 19.30. Der Eintritt beträgt 6 und ermäßigt 4 EUR. zur Karten-Reservierung |
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