1920er: Schmuck am Bau und Heime im Wald

veröffentlicht am 22. Juli 2026

Auch im August geht das Begleitprogramm zur 1920er-Jahre-Ausstellung im MUSE-O weiter: mit zwei Exkursionen zu geheimnisvollen Kunstwerken an Siedlungsbauten und zu den sehr unterschiedlichen hiesigen Waldheimen.

Am Samstag, dem 15. August steht künstlerisch gestalteter Bauschmuck an Siedlungen der 1920er-Jahre im Stuttgarter Osten auf dem Programm. Trotz intensivster Recherche ist es bisher nicht gelungen, alle Künstler ausfindig zu machen, die diese Arbeiten geschaffen haben. So bleibt den Mitspazierenden oft nur, die feinen Steinskulpturenzu entdecken und gebührend zu bewundern. Stilistisch eingeordnet werden sie von MUSE-O-Kurator Ulrich Gohl.

Von der Skulptur „Familienglück“ ist der Künstler bekannt: der Bildhauer Karl Calwer. Schwäbisches Bilderblatt vom 6. Sept. 1929.

Schon eine Woche später heißt es, die Wanderstiefel zu schnüren. Auf schattigen Pfaden steigt die Gruppe vom Frauenkopf ab bis in den Talgrund bei der Haltestelle Brendle. Zu nicht weniger als fünf Waldheimen führt der Weg; Protestanten und Katholiken, Kommunisten und Sozialdemokraten haben sie einst erbaut – und zwei von ihnen sind mit der Zeit zu Lost Places geworden. Erarbeitet wurde diese Tour von Ulrich Gohl und Martin Ehmann.

Weitere Begleitveranstaltungen sind in Vorbereitung. Sobald sie feststehen, findet man sie auf der Homepage von MUSE-O unter www.muse-o.de. Auch Gruppenführungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten sind möglich.

Die 1920er-Jahre im Stuttgarter Osten. Wohnen – Arbeiten – Leben. Eine MUSE-O-Ausstellung.
MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart
Bis 18. Okt. 2026, geöffnet Sa, So 14-18 Uhr
Eintritt: € 4,-, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Begleitprogramm

Exkursion „Schmuck am Wohnblock. Figürliche Bauplastik an 20er-Jahre-Siedlungen des Stuttgarter Ostens“: Sa., 15. Aug., 13 Uhr, Treffpunkt Kreuzung Kniebis-/Roßbergstr.
Exkursion „Waldheime aller Farben. Am Rande des Stuttgarter Ostens“: Sa., 22. Aug., 13 Uhr, Treffpunkt Aussichtsplatte Geroksruhe.
Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos, MUSE-O freut sich über großherzige Spenden.

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart

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