Die „1920er-Jahre“ gehen zu Ende
Letzte Chance: Die aktuelle MUSE-O-Ausstellung über die 1920er-Jahre im Stuttgarter Osten geht zu Ende. Mitwirkende, Leihgeber – und das interessierte Publikum feiern zum Abschluss den Erfolg.
Am Sonntag, dem 18. Oktober ist endgültig Schluss. Dann sind letztmalig die Ergebnisse der historischen Recherchen, die bemerkenswerten Exponate und die feine Präsentation der Schau zu sehen. Es besteht noch einmal die Gelegenheit, mit den Machern ins Gespräch zu kommen, Fragen und Anregungen loszuwerden.
Das alles geschieht in lockerer Atmosphäre. Eine kleine humoristische Einlage der Kabarettkollegen Martin Ehmann und Ulrich Gohl gibt Anlass zum Schmunzeln. Getränke zum Anstoßen auf die gelungene Schau stehen zur Verfügung.

Auch im MUSE-O gilt die (abgewandelte) Fußballer-Regel: „Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung“. Nach der Renovierung der Räume und Aufbauarbeiten wird ab 15. November im MUSE-O eine Ausstellung über die Schokostadt Stuttgart zu sehen sein. Die Recherchen sind weitgehend abgeschlossen; die Macherinnen und Macher um den Kurator Ulrich Gohl versprechen grundlegend neue Erkenntnisse; so hat die industrielle Schokoproduktion in Stuttgart wesentlich früher begonnen, als bisher angenommen wurde. Auch war die Branche stark differenziert und nicht nur auf die vier, fünf bekannten Namen beschränkt. Wer kennt Marken wie Elldee, Württ. Schokoladefabrik oder Schoko-Schwaben? Für die MUSE-O-Leute ein angenehmer Nebenef-fekt: Die eine oder andere Entdeckung befand sich im Stuttgarter Osten.
Die 1920er-Jahre im Stuttgarter Osten. Wohnen – Arbeiten – Leben. Eine MUSE-O-Ausstellung.
MUSE-O, Gablenberger Hauptstr. 130, 70186 Stuttgart
Bis 18. Okt. 2026, geöffnet Sa, So 14-18 Uhr
Eintritt: € 4,-, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
Begleitprogramm
Finissage. So., 18. Okt., 15 Uhr, im MUSE-O
Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de
MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart
