Die Suche nach Schoko-Exponaten geht weiter.
Für seine Winterausstellung (ab November 2026) sucht MUSE-O nach wie vor Ausstellungsstücke. Einige haben Sammler schon angeboten, aber weiteres Material muss die Schau noch ergänzen.
Die bisherigen Recherchen haben bereits jetzt überraschende Neuigkeiten erbracht. So fanden die MUSE-O-Leute eine Reklamemarke aus der Zeit um 1905; sie zeigt einen schlappen Mann an seinem Schreibtisch, der mit Hilfe von CEREA-Produkten wieder kräftig und voller neuer Ideen wird. Die Beschreibung lässt vermuten, dass es sich dabei um einen Frucht-Körner-Kakao-Riegel gehandelt haben könnte. Hinter der „Deutschen Cerea Gesellschaft“ verbirgt sich der Kaufmann C. A. Herrmann, der seinen Betrieb in der Olgastraße 39 A hatte. Weiß jemand mehr über diese Firma und ihre Produkte?

Viele Fragen werfen auch Hugo und Julius Wernick auf, offenbar Brüder, der eine 1879, der andere 1880 geboren. Jeder hatte eine (kleine?) Schokoladefabrik, der eine in der Urbanstraße, der andere am Stöckach. Was steckt da dahinter?
Vor allem fehlen für die Ausstellung noch Objekte von Tobler – umso seltsamer, produzierte doch die Tochter des berühmten Schweizer Unternehmens von 1955 bis 1985 in Ostheim Toblerone, Tobler-o-rum und andere Schoko-Spezialitäten mit bis zu 500 Beschäftigten. Einige von ihnen oder deren Nachfahren haben doch sicher Erinnerungsstücke an die Fabrik aufbewahrt.
Wer sachdienliche Hinweise oder Exponatangebote hat, wende sich bitte an MUSE-O unter ausstellungen@muse-o.de.
Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de
MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart
